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copyright Max Mauluff 2012
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Pickup-Umbau
Pickup Umbau
Zwei Humbucker wurden mit 5-Aderkabel umgerüstet für Splittcoilbetrieb.
Ein Kollege schickte mir vor ein paar Monaten 2 Humbucker mit Goldkappen, da sie in seiner Gitarre dumpf und kraftlos wirkten.
Es handelte sich um Pickups aus asiatischer Herstellung , die mit 2-adrigen Kabeln versehen waren.
 
Die Kappen waren mit der Grundplatte des Tonabnehmers verlötet und mussten zunächst entfernt werden.
Schnell wurde sichtbar wo die Probleme der Tonabnehmer begraben waren.




Der Abstand der Kappen zu den Bobbins war ca. 2-3 mm, damit vergrößert sich natürlich der Abstand der Magnete zu den Saiten.
Die Polpieces hatten keinen Kontakt zum Barrenmagneten und zur Grundplatte, was die Stärke des Magnetfeldes zusätzlich schwächt.
Es waren nicht die üblichen Metallspacer und Shims verbaut, die als Platzhalter unter den Spulen liegen, vielmehr hatten die Spulen selbst jeweils 2 Plastikfüße, die allerdings in der Höhe nicht zu dem verbauten Magneten passten. Damit war der Abstand der Spulen und Polschrauben zum Barrenmagneten nicht optimal. Also auch hier deutliche Verluste bedingt durch eine unpassende Konstruktion des Tonabnehmers.
Die Abstandshalter habe ich ca. 2 mm gekürzt, somit kamen die Polschrauben in direkten Kontakt mit dem Magneten. Problem gelöst.
 
Weiterhin sollten die Pickups auf Splittcoilbetrieb umgebaut werden, d.h. es sollte die Möglichkeit geschaffen werden nur eine Spule des Tonabnehmers über z. B. Push/Pull Potis oder Miniswitches zu betreiben.



Dazu wurden die 2-adrigen Kabel abgelötet und ein 5-Ader-Kabel eingezogen.

Jede Spule bekommt 2 Phasen des Kabels , das 5. Blanke Massekabel dient der zusätzlichen Masseverbindung des Pickup-Gehäuses.


Die Kabelverbindungen wurden mit Schrumpfschlauch geschützt und beide Spulen zusätzlich mit Gewebeband zum Schutz der Spulen umwickelt.






Jetzt ist jede Spule theoretisch einzeln schaltbar und hat ca. die Hälfte des Gesamtwiderstandes.
 
Abschluss der Arbeit war das passgenaue Aufsetzen der Pickupkappen und das Verlöten der Kappen mit der Grundplatte.








Mit den durchgeführten Arbeiten sollten die Tonabnehmer deutlich mehr an Klarheit und Durchsetzungskraft bekommen und ich bin gespannt auf das Ergebnis, wenn sie ihre Dienste wieder in der dazugehörigen Gitarre verrichten.
 
 
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