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Shaman TH-510
Shaman Th-510 ( Tube-Head 5 Watt- 10 Zoll Cabinet)


Der Shaman ist ein 5 Watt Class-A Röhrenverstärker aus chinesischer Produktion und wird vom Musikhaus Kirstein im Schongau vertrieben.
Zur Ausstattung des kleinen Kraftpaketes zählen eine 3-Band-Klangregelung , sowie eine zweikanalige Auslegung der Endstufe mit separatem Level- und Gain-Regler für den Zerrkanal.
Die Kanäle können über einen optionalen Fußschalter oder direkt am Panell angewählt werden.
Auf der Rückseite befinden sich ein Effektloop , der Eingang für den Fußschalter und 3 Anschlüsse für
8 Ohm, 2x 8 Ohm und 16 Ohm-Speaker.
Die Röhren können beim Einschalten über den Standby-Modus vorgewärmt werden, bzw. der Amp in Spielpausen Stumm geschaltet werden.
Zu dem Verstärker habe ich ein altes Combogehäuse eines Keyboardverstärkers zu einem Cabinet umgebaut.
Der Kollege Rudvog hat mir zu diesem Zweck dankenswerterweise einen Celestion G12S-50 verkauft, den ich zu dem bereits vorhandenen Piezohorn im Gehäuse parallel geschaltet habe. Das Horn ist mittels Kippschalter zu- bzw. abschaltbar.
Die Bauweise des Cabinets ist halb offen um eine basslastigere Klangausbeute zu ermöglichen. Die Frontbespannung ist ein stabiles roadtaugliches Metallgitter, das den Lautsprecher optimal vor Beschädigungen schützt.
Soweit die technischen Angaben, aber wie klingt so ein scherzhaft genannter „Bedroom-Amp“ ?


Zunächst einmal sehr erwachsen und sehr nach Röhrenamp.
Die vermeintlichen 5 Watt entpuppen sich schnell als ziemlich laut und wenn man einen fülligen Ton aus einer Strat kitzeln möchte, muss man den Cleankanal schon ganz schön aufreissen, damit der typische fendrige Stratocasterton  erklingt.  Im direkten Vergleich mit dem Fender Cham p 12 ist das glockige Klingeln nicht ganz so stark ausgeprägt.
Der Gainkanal muss sehr vorsichtig dosiert werden, damit nicht ein undefiniertes krätziges Signal ertönt. Hier gilt es den Gainregler wirklich mit Fingerspitzengefühl an die jeweilige Lautstärke und Gitarre anzupassen. Die richtigen Bratsounds sind aber hier eher einer  Humbuckergitarre vorbehalten, die Strat klingt eher undefiniert und matschig.  Ich für meinen Teil schalte da lieber einen Overdrive vor den Cleankanal und treibe so die Endstufe in die Sättigung, das lässt sich wesentlich feingliedriger dosieren durch das Anheben der Mitten und Höhen.



Die Hamer ES wird von diesem kleinen Amp sehr schön bedient, ihr Sustain und ihr holziger, leicht hohler Klang wird im Cleankanal sehr gut herausgearbeitet und im Gainkanal kann sie dann ihr Potenzial voll ausspielen.
Der Effektloop ist zwar theoretisch eine nette Zugabe, aber mein Zoom G2.1u nimmt dem Verstärker viel Transparenz und Lautstärke. Gerade das Einschleifen eines Hallsignals verändert den Grundton der Gitarre eher negativ. Sie wirklich kraftlos und undifferenziert. Ein deutlicher Unterschied dazu , wenn man das Effektgerät direkt vor die Gitarre schaltet, hier bleibt der Grundsound und die Lautstärke voll erhalten.



Die 3-Band-Klangregelung greift nur sehr dezent in das Klangbild ein, bei größeren Lautstärken und speziell im Gainkanal ist sie eher unspezifisch und ineffektiv. Hier würde ich mir mehr Regelmöglichkeiten wünschen.
 
Fazit:
Der 5 Watt Röhrenamp von Shaman ist ein netter kleiner Amp, der sich auch im Bandgefüge durchaus durchsetzen kann. Soll er die typischen glockigen Röhrensounds liefern ist dies mit einer größeren Lautstärke die jenseits des Schlafzimmers angesiedelt ist verbunden.
Der Gainkanal muss mit viel Feinarbeit dosiert werden, damit die Sättigung nicht in Rauschen und undefinierte Braterei ausartet. Für crunchige Sounds mit einer Les Paul oder ES liefert er schöne kräftige angezerrte Sounds.
Im Cleankanal kann er Telecaster und Stratocaster mit den typischen Soundmustern darstellen, an die glockige, luftige, offene Art eines Champ 12 kommt er nicht ganz hin, bleibt aber bis ins letzte Drittel sehr klar strukturiert.
Die Klangregelung würde ich mir deutlich effektiver wünschen.
In Anbetracht des Kaufpreises sicherlich eine Empfehlung und als Proberaum-Amp oder für kleine Gigs allemal eine Anschaffung die man nicht bereuen muss. Allerdings stellt er weder eine Alternative noch eine Ergänzung zum Fender Champ 12 da. Obendrein fehlt ihm der Federhall, den man sich mit einem zusätzlichen Effektgerät erkaufen muss.
In Verbindung mit dem Celestion-Cabinet vermag er auch größere Räume gut auszufüllen. Das serienmässige Cabinet von Kirstein mit einem 10 Zoll-Speaker wäre evtl. eine zusätzliche Option für den Gebrauch zu Hause. Vielleicht taugt er ja damit zum Bedroom-Amp.
 
 
 
 
 
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