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Hamer Echotone XT Series

Hamer Echtone ES 335 XT-Series Cherry Red




Die Hamer Echotone stammt aus der XT-Serie und wird bei Fender in Indonesien produziert. Sie ist ein typischer Gibson ES 335 Clone aus laminiertem Ahorn mit Wölbung von Decke und Boden und ist eingefasst in ein hübsches Ivoroid Binding.
 
Der Hals ist im Gegensatz zum großen Vorbild ebenfalls aus Ahorn hat 22 Bünde, die Kopfplatte ist großflächig angeschäftet.
 
 
Die Daten:
 
Hals: Ahorn
Griffbrett: Palisander eingefasst mit Dots Radius 14,5“
Halsprofil: kräftiges D
Mensur: 628 mm ( Gibson)
Korpus: laminiertes Ahorn mit Centerblock und 2 F-Löcher mit Binding
Farbe: Cherry ( optional Black oder Tobacco Burst)
Pickups: Hamer Humbucker Hals 8,7 k Ohm, Steg 11,1 k Ohm
2x Volume, 2x Tone, 3-Weg-Schalter
Steg: TOM Stoptail
Hardware: Chrome
Mechaniken: Keystone Tuners Kluson Style
Gewicht: ca. 3,7 Kg
Zubehör: Gigbag
VKP 629 Euro in 2011
 
Der Hals ist glänzend lackiert und liegt hamertypisch satt in der Hand. Die Echotone hängt sehr ausgewogen am Gurt und klingt auch akustisch recht ausgewogen und laut.
 
Das sehr beachtliche Sustain entwickelt sich auch ohne Verstärkung, so was habe ich bisher bei noch keiner ES so gehört.
Die Saitenschwingungen werden vom Korpus gut aufgenommen und auf den Spieler übertragen.
 
Am Amp bringt der Halspickup die warmen bluesigen bis jazzigen Klänge, bleibt auch bei größerer Lautstärke sehr differenziert und klar und hat ein schönes, angenehmes, sonores Bassfundament.
 
Die Ansprache ist sehr direkt, die einzelnen Saiten werden sehr gut getrennt und herausgearbeitet. 
 
Mit etwas mehr Gain fängt er schön an zu singen und entwickelt ein nicht enden wollendes Sustain, was für die Konstruktion eher untypisch ist. Santana-Soli sind ein absoluter genuß und sprudeln nur so aus dem Pickup.
 
Der Steg Humbucker hat deutlich mehr Dampf und fühlt sich im Crunch- und Gainbereich richtig wohl, kann aber mit sehr klaren Höhen auch im cleanen Bereich punkten. So richtig Gas gibt er aber wenn der Amp kräftig in die Sättigung getrieben wird.
 
Im Vergleich zu den Tesla-Pickups von Fipsings HB ist hier wesentlich mehr Output am Werk. Eigentlich gar nicht so mein Ding, aber da lässt sich bekanntlich ja einiges machen, wenn die Basis stimmt.
 
In der Mittelposition bin ich wieder glücklich, da klingelt und perlt es, daß es eine wahre Freude ist und mit etwas Feintuning der Volumes überwiegt einmal mehr der basslastige Hals oder der höhenreichere Stegpickup. Kurz das Soundangebot ist sehr vielfältig und bewegt sich in den typischen ES-Mustern, so wie es eben sein soll. Von Jazz über Blues und Rock werden alle gängigen Soundvariationen bedient und zwar zur vollen Zufriedenheit.
 
Mit den Simulationen eines Fender Blackface oder einem Vox AC30 kommt sie bestens zurecht, aber auch mit einem Marshall im cleanen lässt sich hier gut leben.
 
Der Fretjob der hier gemacht wurde verdient mein ganz besonderes Lob. Die Bünde funkeln fein poliert und auch die Bundenden sind sauberst gerundet und poliert. Genau so wie ich es mag. Bei einer Gitarre dieser Preisklasse ist das nicht die Regel aber die angenehme Ausnahme.
 
Überhaupt gibt es bei der Verarbeitungsqualität keinerlei Abstriche, sieht man mal von der Erstbesaitung ab, die schon nach 3-4 Stunden Spiel vollkommen matt klangen.
Ein Satz Rotosound 10-46 liegt aber schon bereit.
 
Die Holzmaserung ist eher unauffällig Richtung Plaintop, der Rücken zeigt eine dezent ausgeprägte Vogelahorn-Struktur die aber eher unaufdringlich daher kommt.
 
Da steht wiederum das große Original Pate den Die ES 335 the Dot, eigentlich das Brot und Butter-Modell von Gibson kommt da ebenfalls ohne quergevögelte AAAA Decke daher. Sie ist halt eher das Arbeitstier als die Beauty und genau so mag ich es auch.
 
Die Mechaniken arbeiten sauber und halten die Stimmung präzise, alleine die rotzgrünen Tulips die wohl Jade vorspiegeln sollen sind nicht unbedingt meine Welt, aber was solls.
 
Alles in allem ist die Hamer Echotone eine sehr leckere Semi, die viel ihrem Vorbild abgeschaut hat und grundsolide auftritt. Ein echter Hammer im klassischen Gewand. Die Kopfplatte, selbst schon Geschichte, weis zu gefallen und macht sie als typische Hamergitarre weithin erkennbar.
 
 
Der Preis für die Hamer am 15. März 2011 bei Musik-Meisinger 600,00 Euro incl. ordentlichem Gigbag.

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