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Fender Champ 12




Der Amp:

Den Champ habe ich zu Hause erst mal ordentlich „vorgeglüht“ und eine nach der anderen Gitarre ausprobiert. Das Grinsen in meinem Gesicht wurde immer breiter, denn dieser kleine Kerl mit seinen 10-12 Watt Leistung hat einen Ton, der Mark und Bein erschüttert.

Glasklare knackige
Attacks und warme smoothe Tiefen, die ein Volumen zaubern, daß man das Gefühl hat einen großen Amp vor sich zu haben.
Parallelen mit einem Princton kann man durchaus ableiten, bis auf das konstruktionsbedingte leichte Brummen eines Class A–Amps.

Ich bin jedenfalls hell auf begeistert und die einzige Gitarre die nicht so eine überzeugende Figur mit ihm macht ist die PRS Soapbar, die im Clean-Kanal nicht ausreichend Druck entwickeln kann und damit zu flach klingt und im
Drive-Kanal etwas overdressed daher kommt. Vielleicht muss ich da aber einfach noch etwas mehr rumprobieren, ich befinde mich ja noch ganz am Anfang.

Perfekt gehen beide Linus-Gitarren und die Hamer ES335, aber selbst meine beiden Antiguas klingen mit dem kleinen Champ extrem aufregend und generieren einen bis dato nicht gekannten Charakter.

Die Gitarre bekommt einfach mehr Luftigkeit und Spritzigkeit, spricht viel deutlicher, akzentuierter, knalliger an. Man spürt feinfühliger die Pointierung des Anschlags und kann deutlicher jede Saite herausarbeiten. Der Ton springt einen förmlich an und geht nach vorn.

Mit den Volumepotis von Amp und Gitarre kann man die Nuancierung des Klangs viel feiner einstellen ohne dabei die Grundlautstärke insgesamt grßartig zu verändern.

Dies ist speziell bei den beiden Linus sehr ausgeprägt, die betteln geradezu danach mit dem Volumepoti zu experimentieren.

Erst bei voll aufgedrehter Lautstärke am Amp gerät er in eine sehr angenehme füllige Sättigung, die jeden Ton förmlich zum Schmelzen bringt. Das ist allerdings dann schon sehr, sehr laut.

Der Federhall ist nicht mit großen langen Spiralen eines Twin
Reverb zu messen, aber bringt auf Stufe 8-9 dennoch einen schönen dezenten Hintergrundhall, so wie ich es eigentlich mag, eine unaufdringliche 3-dimensionale Note, die eine hintergründige Räumlichkeit bewirkt.

Mit Shadows-Geschichten wird man da allerdings nicht glücklich, da braucht es mehr.
Die Klangregelung mit Trebble und Bass und dem zusätzlichen Mid Boost über Push/Pull ist ausreichend, der „Hauptton kommt vom Amp selbst und von den
Pickups der Gitarre.




Zwei Eingänge unterschiedlicher Empfindlichkeit erlauben eine differenzierte Anpassung von Singlecoil- und Humbucker-Gitarren.

Ein Line In für CD-Player oder MP3, ein Line Out und ein Kopfhöreranschluss kompletieren das Bedienfeld.

Der Drive-Kanal, den man nur mit dem fest montierten Fußschalter bedienen kann, reizt mich weniger. Er erscheint mir zu brutal und wirkt bei größerer Lautstärke auch ein wenig kratzig.

Hier muss man sehr vorsichtig den
Gain dosieren um des Guten nicht zu viel zu tun. Aber für brutale Gainorgien habe ich ihn ja auch nicht gekauft. Auch hier gilt, man muss ihn noch wesentlich intensiver kennen lernen.

Überhaupt wird der Champ den VoxVT50 nicht verdrängen können, denn wenn er richtig warm klingen soll, dann hat er schon ein Volumen, was für Mitbewohner nicht stundenlang erträglich ist.

Für die kleinen Feierabend Sessions nach 21 Uhr mit dem obligatorischen Glas Rotwein ist er selbst im Einfamilienhaus definitiv zu laut, da kann der Vox einfach besser punkten, der klingt auch extrem leise immer noch recht ausgewogen.

Über die Technik des Champ empfehle ich die Lektüre der Review von Kollege drstrange, der hier einfach über das fundierte physikalische Wissen verfügt.

Ich bin froh daß ich mich für den Champ entschieden habe und die etwas spektakuläre Schlangenlederhaut macht ihn auch noch optisch zum Hingucker, wenn er auf einem Hocker oder Podest 30-40 Cm vom Boden aufgestellt ist.

In dieser Position hat man meiner Meinung nach, den besten Hörgenuß.


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